3. Religiöses Selbstverständnis
Der Tendenz, den Menschen primär unter den Aspekten der Ökonomie, der Nützlichkeit und Machbarkeit zu sehen, setzen wir das evange- lische Wissen um die Unvollkommenheit des Menschen entgegen. Wir wissen uns von der Gnade Gottes getragen, die „zur Freiheit befreit“. Diesem evangelischen Menschenbild entspringen folgende Reflexions- und Handlungsmodelle:
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| | Verantwortlichkeit für Mensch und Schöpfung |
| | Freiheit zur künstlerisch-musischen Selbstentfaltung |
| | Sensibilisierung für die Vielfalt menschlicher Lebenswirklichkeit durch diakonisch-soziales Handeln. |
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Alle Schüler nehmen am Religionsunterricht teil. Wir sind für alle Konfessionen offen und sehen im Miteinander der an unserer Schule vertretenen religiösen Haltungen die Möglichkeit zur Ein- übung von Toleranz und interkulturellem Lernen.
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In morgendlichen ökumenischen Andachten in der Matthäus-Kirche, die Teil der ersten
Stunde sind, sowie in zusätzlichen Frühandachten (Advents- und Passionszeit) mit anschließendem
gemeinsamem Frühstück, in von Schülern gestalteten Buß– und Bettagsgottesdiensten und in Andachten
nach der Liturgie von Taizé sowie zahlreichen weiteren Aktivitäten wird christlicher Geist als gelebte Gemeinde erfahrbar. Das Besondere unserer Schule liegt nicht allein in der Vielfalt des inner- und außerunter- richtlichen Angebotes, sondern in dessen Entsprechung zum christlichen Menschenbild, in der Erziehung zu Selbst- und Weltverantwortung.
Die Bereiche
christliche Spiritualität
musisch-ästhetische Erziehung
interkulturelles und soziales Lernen
verantwortliches Leben
sind deshalb auf die Mitte unseres christlichen Glaubens hin orientiert wie auch aufeinander bezogen. |
zur Kurzfassung
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